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Der ALL LAYERS Ratgeber · Kärnten

Immobilie verkaufen oder kaufen?
Hier stehen die Antworten.

ImmoESt, Kaufnebenkosten, Energieausweis, Ablauf — die Fragen, die am Küchentisch wirklich fallen. In Ruhe beantwortet, ohne Maklersprache und ohne Formular davor.

Von Jürgen Galo · ALL LAYERS GmbH · Stand: Juli 2026
ImmobilienertragsteuerKaufnebenkostenEnergieausweisUnterlagen & GrundbuchKaufvertrag & TreuhandFinanzierungÜbergabe

So läuft ein Verkauf — Schritt für Schritt

Sechs Schritte — egal, ob Sie selbst verkaufen oder sich begleiten lassen. Der Weg ist derselbe. Der Unterschied ist nur, wer die Arbeit macht.

Unterlagen zusammenstellen

Grundbuchauszug, Pläne, Energieausweis — bei Wohnungen auch Betriebskosten, Rücklage und Protokolle. Früh besorgt, spart später Wochen.

Preis marktgerecht festlegen

Der Vergleichswert zählt: Was wurde für ähnliche Objekte zuletzt wirklich bezahlt? Zu hoch schreckt ab, zu niedrig verschenkt Geld.

Immobilie präsentieren

Aufgeräumt, Tageslicht, ehrliche Fotos — und ein Exposé, das Fläche, Baujahr, Energieklasse und Kosten klar nennt.

Sichtbar machen

Portale sind die Basis. Social Media bringt zusätzliche Reichweite — dort sind auch Käufer, die noch gar nicht aktiv suchen.

Besichtigen & verhandeln

Zeit nur für ernsthafte, finanzierungsbereite Interessenten. Fragen offen beantworten — denn für verschwiegene Mängel haften Verkäufer auch später.

Kaufvertrag & Übergabe

Vertrag vom Notar oder Anwalt, Zahlung über Treuhandkonto, Übergabe mit Protokoll und Zählerständen. Dann ist es geschafft.

Wie viel davon Sie selbst übernehmen, entscheiden Sie — weiter unten zeigen wir beide Wege ehrlich nebeneinander.

Für Verkäufer

Kosten & Steuern beim Verkauf — ohne Schrecken

Die Zahlen, nüchtern erklärt. Meistens ist es weniger dramatisch, als es klingt — und oft greift eine Befreiung.

Was ist die Immobilienertragsteuer (ImmoESt)?

Beim Verkauf mit Gewinn fallen 30 % Steuer an — auf den Gewinn, also die Differenz zwischen Verkaufspreis und damaligen Anschaffungskosten, nicht auf den ganzen Preis. Eine Spekulationsfrist gibt es seit 2012 nicht mehr. Um Berechnung und Abfuhr kümmert sich der Vertragserrichter (Notar oder Anwalt) direkt bei der Abwicklung.

Wann bleibt der Verkauf steuerfrei?

Die wichtigste Ausnahme ist die Hauptwohnsitzbefreiung: Sie haben ab dem Kauf mindestens zwei Jahre durchgehend in der Immobilie gewohnt — oder fünf der letzten zehn Jahre. Als Nachweis dient in der Regel die Meldebestätigung. Für Zweitwohnsitze und Ferienwohnungen gilt die Befreiung nicht.

Wir haben geerbt — was gilt jetzt?

Entscheidend ist, wann die Immobilie zuletzt gekauft wurde — nicht, wann Sie geerbt haben. Liegt der letzte Kauf vor dem 1. April 2002 (sogenanntes Altvermögen), gilt eine Pauschale: effektiv 4,2 % vom Verkaufspreis. Das ist oft die günstigste Variante — durchrechnen lohnt sich trotzdem.

Was ist die Herstellerbefreiung?

Haben Sie das Haus seinerzeit selbst errichtet — als Bauherr, mit dem finanziellen Risiko — bleibt der Gebäudeanteil beim Verkauf steuerfrei, der Grundanteil nicht. Wichtig: Die Befreiung gilt nicht, wenn das Gebäude in den letzten zehn Jahren vermietet war.

Was gilt beim Energieausweis?

Er ist beim Verkauf Pflicht — die Kennwerte gehören schon ins Inserat, und der Ausweis darf höchstens zehn Jahre alt sein. Ausgestellt wird er von befugten Fachleuten, etwa Ziviltechnikern oder Baumeistern; je nach Objekt kostet er einige hundert Euro.

Welche Kosten kommen sonst noch dazu?

Überschaubares: Grundbuchauszug (rund 20 Euro), gegebenenfalls Vermarktung — Fotos, Anzeigen. Die Vertragserrichtung zahlt üblicherweise der Käufer; als Verkäufer tragen Sie meist nur Barauslagen um die 500 Euro. Der größte Posten ist klassisch die Verkäuferprovision: üblich 3 % plus USt — bei 500.000 Euro sind das 18.000 Euro inkl. USt. Bei ALL LAYERS ersetzt sie ein vorher vereinbarter Fixpreis.

Alle Angaben Stand Juli 2026, sorgfältig recherchiert — aber keine Steuer- oder Rechtsberatung. Ihren konkreten Fall rechnen wir gern gemeinsam durch, bevor Sie entscheiden.

Für Verkäufer

Zwei Wege — beide in Ordnung

Selbst verkaufen oder begleiten lassen: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Nur die Frage, was zu Ihrer Zeit, Ihren Nerven und Ihrer Situation passt.

Selbst verkaufen

Mit diesem Ratgeber

Gut machbar, wenn Sie Zeit und Lust auf die Arbeit haben — die Antworten auf dieser Seite begleiten Sie dabei.

  • Volle Kontrolle über jeden Schritt
  • Keine Vermittlungskosten — nur Ihre Zeit
  • Unterlagen, Preis, Portale: alles oben erklärt
  • Ehrlich: Anfragen, Besichtigungen und Verhandlung bleiben bei Ihnen
Fixpreis statt Provision

Mit Begleitung zum Fixpreis

ALL LAYERS

Ich übernehme den kompletten Verkauf — zum vorher vereinbarten Fixpreis statt der klassischen Provision.

  • Professionelle, marktgerechte Bewertung
  • Fotos, Video, Drohne & 360°-Rundgang
  • Top-Platzierung auf Portalen plus Social-Media-Kampagne
  • Anfragen, Besichtigungen & Verhandlung übernehme ich
  • Komplett-Paket: zahlbar erst bei Erfolg
Pakete & Preise ansehen

Zum Vergleich: Bei 500.000 Euro Verkaufspreis kostet die klassische Provision (3 % + USt) 18.000 Euro inkl. USt — das Komplett-Paket 7.200 Euro inkl. USt. Beides ist legitim. Wichtig ist nur, dass Sie es vorher wissen.

Für Verkäufer

Warum ein Makler das alles offen hinschreibt

Weil gut informierte Eigentümer die angenehmeren Gespräche führen — egal, wie sie sich am Ende entscheiden. Und weil der erste sinnvolle Schritt fast immer derselbe ist: wissen, was die Immobilie wirklich wert ist.

Die Fragen auf dieser Seite höre ich seit Jahren an Küchentischen in ganz Kärnten. Die Antworten gehören nicht hinter ein Formular — deshalb stehen sie hier.

— Jürgen Galo, ALL LAYERS GmbH

Für Käufer

Die Fragen, die Käufer stellen

Und wenn Sie verkaufen: Lesen Sie trotzdem mit — so denkt Ihre Gegenseite.

Welche Nebenkosten kommen zum Kaufpreis dazu?

Fix sind die Grunderwerbsteuer (3,5 % vom Kaufpreis) und die Grundbucheintragung (1,1 %, bei Finanzierung plus 1,2 % für das Pfandrecht). Dazu kommen Vertragserrichtung und Treuhand (je nach Honorar meist 1–2 %) und gegebenenfalls eine Käuferprovision (gesetzlich höchstens 3 % plus USt). Realistisch also rund 5 bis 10 % zusätzlich zum Kaufpreis.

Gibt es Befreiungen für das erste Eigenheim?

Die befristete Befreiung von der Grundbuch-Eintragungsgebühr für Eigenheime ist mit 30. Juni 2026 ausgelaufen. Eine Grunderwerbsteuer-Befreiung für Ersterwerber steht bislang nur als Prüfauftrag im Regierungsprogramm — beschlossen ist nichts. Kalkulieren Sie daher ohne Befreiung; kommt doch eine, ist es ein Bonus.

Wie streng sind die Banken bei der Finanzierung?

Die KIM-Verordnung ist seit Mitte 2025 ausgelaufen, ihre Leitplanken gelten aber als Empfehlung der Finanzmarktaufsicht weiter: rund 20 % Eigenmittel, Kreditrate höchstens 40 % des Haushaltsnettoeinkommens, Laufzeit maximal 35 Jahre. Die meisten Banken orientieren sich daran — mit etwas mehr Spielraum als früher.

Wie läuft der Kauf ab — vom Angebot bis zum Schlüssel?

Sie unterschreiben ein Kaufanbot — das ist bereits verbindlich. Danach erstellt Notar oder Anwalt den Vertrag, der Kaufpreis geht auf ein Treuhandkonto: Sie zahlen nie direkt an den Verkäufer. Mit der Eintragung ins Grundbuch sind Sie Eigentümer; bei der Übergabe werden Zählerstände und Zustand im Protokoll festgehalten.

Worauf sollte ich bei der Besichtigung achten?

Neben dem Bauchgefühl: Energieausweis zeigen lassen, nach Heizung, Dach und Fenstern fragen. Bei Wohnungen lohnt der Blick in Betriebskostenabrechnung, Rücklage und die letzten Protokolle der Eigentümerversammlung — dort stehen geplante Sanierungen, bevor sie Geld kosten.

Übrigens: In unserem Portfolio finden Sie aktuelle Objekte in Kärnten — und wenn das Passende nicht dabei ist, suche ich auch abseits der Inserate.

Jürgen · ALL LAYERSantwortet persönlich
Hallo! Wir haben ein Haus in Villach geerbt — fällt da jetzt ImmoESt an, wenn wir verkaufen?
Gute Frage — das hängt davon ab, wann das Haus zuletzt gekauft wurde. Oft greift bei Erbschaften die günstige Pauschale.
Schreiben Sie mir kurz die Eckdaten — dann rechnen wir das in fünf Minuten gemeinsam durch.

Eine Frage ist offen geblieben?

1

Ich lese persönlich.

Ihre Nachricht landet direkt bei mir — kein Verteiler, kein Callcenter.

2

Wir klären Ihre Frage — kostenlos.

Ob ImmoESt, Unterlagen oder Ablauf: Eine kurze Nachricht reicht, und wir rechnen Ihren Fall gemeinsam durch.

3

Sie entscheiden in Ruhe.

Kein Nachfassen ohne Ankündigung, keine Verpflichtung.